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Doppelsieger "Extra" Europaschau Libramont 2011 und 2012
Valdemossa de Colonia, 5. Schauteilnahme - 5.Sieg
"Alleine geht es gut, doch gemeinsam geht es besser!"
Ab sofort arbeiten wir, die Zuchstätten "De Aurach" und "de Colonia" in allen züchterischen Bereichen eng zusammen.
Unser gemeinsames Ziel ist die weitere Qualitätsverbesserung unserer Herden.
Unsere langjährige Freundschaft mit den französischen Hochzüchtern Patrick Sazy sowie Karine und Frederic Plante-Moulet stellen die oben beschriebene Zusammenarbeit auf internationale Füße.
Wir alle leben mit und für unsere geliebten "Blonde d`Aquitaines".
Gerd Heinrich
Dr. Georg Eller
Leonie und Georg Kellerwessel
Valdemossa de Colonia, Upesteuse sowie Dordogne de Colonia stehen momentan zur Embryotransfer-Vorbereitung in der Tierklinik "Aurachs Mühle" bei Dr. Georg Eller.
Nachdem Alto, Tresor sowie Derby in ihren neuen Zuchtbetrieben ihre erfolgreiche Karriere fortsetzen, beginnt hier auf dem Dresenhof eine neue Zuchtsaison. Uns ist es gelungen, auf der Auktion in Castelljaloux gegen härteste Konkurrenz, u.a. auch bekannte Besamungsgenossenschaften, am Ende doch den längsten Atem zu haben. Mit Evialis und Extra stehen zwei Jungbullen feinster Machart, sowie erlesenster Genetik am Beginn ihres züchterichen Wirkens. Die ersten Tiere sind gedeckt.
Extra auf der Weide am 20.April 2011
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ÜBER DIE RASSE
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Blonde d'Aquitaine
Die Qualitäts-Fleischrasse
Die
Rasse Blonde d' Aquitane (BA) hat ihre Wurzeln im Südwesten Frankreichs. Sie
bildete sich aus drei hellhäutigen Rassen, die früher zur Arbeit und Fleischproduktion
eingesetzt wurden. Seit 1962 sind sie zu einer reinen
Fleischrasse in einem Herd-
buch
zusammengefasst.
Der Bestand breitete sich von
Frankreich, das heute über 275.000 Mutterkühe zählt, über
ganz Europa aus, wo die Rasse zuerst von den fortschrittlich und ökonomisch
denkenden Holländern übernommen wurden. In Deutschland werden mehr als 1800
rein-
rassige Mutterkühe mit
Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen und Hessen gehalten.
Zuchtziel der Rasse " Blonde d`Aquitaine"
Nach Maßgabe des Bundesverbandes Blonde d`Aquitaine e.V
und nach Maßgabe der BDF-Zuchtleitertagung vom Juni 2007
Produktionsziel : Mutterkuhhaltung
Farbe : einfarbig hellgelb bis weizenfarben mit Aufhellungen um Auge und
Flotzmaul; Innenseite der
Extremitäten und Bauchunterseite hell; rosa
erscheinende unpigmentierte
Schleimhäute; helles, elfenfarbiges Horn
mit dunklerem
Enden
Körperbau: großrahmig; rechteckformatig durch ausgeprägte
Körper-und Beckenlänge;
feingliedriger Knochenbau; feine
Haut; kleiner Kopf mit breiter Stirn und
ausgegeprägtem Flotzmaul; dreieckige
Gesichtsansicht; mittellanges, nach vorn
leichtabfallend gebogenes, feines
Horn; ausgeprägte Bemuskelung in allen
fleischtragenden Körperpatien, vor
allem in Rücken und Keule.
Produktionseigenschaften:
ruhiges, umgängliches Wesen; leichte Geburten; feingliedrige, vitale Kälber;
hohe Nettozunahmen; beste
Fleischqualität mit geringer Fettauflagerung;
feine Fleischfaser; hohe
Schlachtausbeute; langlebige, produktive Tiere; gute
Einkreuzungsfähigkeit in Milch-und
Fleischrassen zur Verbesserung der
Ausschlachtung.
Deutsche Blonde d`Aquitaine-Züchter auf dem Betrieb der Familie Ceron in Plagnole im September 2009Haarkleid: kurzhaarig, glatt
Maße: Kühe um 150 cm Wiederristhöhe
Bullen um 160 cm Wiederristhöhe
Gewichte: Kühe: 900- 1100 kg
Bullen: 1200- 1500 kg
Hornlosigkeit wird toleriert, sofern die guten Eigenschaften wie Körper- und Beckenlänge sowie
Leichtkalbigkeit nicht verloren gehen.
Haltung:
In der Haltung ist das BA-Rind problemlos, die Mutterkuhherde ist ruhig und
anpassungsfähig hinsichtlich Klima und Futtergrundlage. Es erlaubt eine
extensive
Haltungsform mit
Weidegang im Sommer und Heu oder Grassilage im Winter.
Sein enormes Wachstumspotential zeigt die Rasse aber bei intensiver Fütterung.
Tageszunahmen von bis zu 2 kg in der Jungbullenmast sind ohne weiteres
möglich.
Die in Deutschland zwischen 10 und 40 Tieren umfassenden
Mutterkuhherden
werden bei Weidegang im
Sommer, der je nach Standort von April bis November
dauert (einige Züchter halten die Tiere auch ganzjährig im Freien) im Winter mit Heu
und/oder Grassilage und je nach Region mit Maissilage gefüttert. Die Kälber
sind
dankbar für eine
Zufütterung von energiereichem Getreide im Kälberschlupf.
Zuchtqualitäten:
Als Garanten für eine gute Produktivität stehen Langlebigkeit , Fruchtbarkeit und gute
Muttereigenschaften . Das Erstkalbealter liegt bei
durchschnittlich 2,5 Jahren . Reine
Produktionsbetriebe lassen die Färsen schon mit 2 Jahren abkalben, indem sie
Sperma von auf Leichtkalbigkeit geprüfter Vererbern einsetzen.
Die Durchschnittskuh erreicht ein Alter von bis zu 11 Jahren mit
ca. 8 Kälbern. Elite-
kühe
werden bis zum Alter von 15 Jahren zur Zucht benutzt, wobei selbstverständlich
Kalb pro Jahr produziert wird. Die gute Ausprägung des großen Becken der
Blonde
d'Aquitaine-Kühe fördert
die Leichtkalbigkeit dieser Fleischrasse . Trotz der beschriebenen
Eigenschaften haben die Kälber ein hohes Geburtsgewicht : 47 kg bei männlichen und
44 kg bei weiblichen Kälbern . DieMuskelausprägung an den Schultern , am Becken und
an
den Schenkeln bilden sich im
Alter von 3-4 Wochen heraus . Das hervorragende Muskel-
bildungs- und Wachstumsvermögen ist dadurch dokumentiert, dass die blonden Jungbullen
hohe täglieche Zunahmen (über 1.400 Gramm) in der Fleischleistungsprüfung aufweisen
.
Vermarktung:
Die Rasse eignet sich für alle Produktionsformen :
Milchmastkälber:
Absetzer (Fresser)
Jungbullen
Färsen
Bei
der Mutterkuhhaltung auf der Weide werden die Kälber in 8 Monaten bis zu 380 kg
schwer . In der Intensivmast erreichen sie nach 14-16 Monaten ein Lebendgewicht von
600-700 kg .
Trumpf
der Blonde d'Aquitaine-Rasse ist der Schlachtkörper . Die Tiere können in
jedem Lebensalter geschlachtet werden . Die Fleischqualität ist vom Milchmastkalb
über Absetzer bis hin zu den Jungbullen überragend . Trotz geringer Fettauflagerung
ist
der Intramuskulare
Fettgehalt ausreichend , um einen hervorragenden Fleischgeschmack
zu gewährleisten . Die ausprägung von Schulter ,Rücken und Keule garantiert häufig
eine E-Klassefizierung bei einer Schlachtausbeute von 65-70 % , was erst durch den
ge-
ringen Knochenanteil möglich
wird . Auch das Fleisch älterer Tiere hat eine sehr gute Qualität,
die es ermöglichen ,hohe Erlöse für ältere Schlachtkühe zu erzielen .Durch das langandauernde
Wachstum können Bullen , ohne zu verfetten , weitergemästet werden , ohne einem
Schlachtzwang
zu unterliegen
.
Zusammenfassung:
Leichtkalbigkeit , schnelles Nettowachsetum , hohe Schlachtausbeute bei hervorragender
Schlachtkörperbeschaffenheit , geringe Fettdepots und
feinfaseriges Fleisch in der Rein-
zucht werden auch bei Einkreuzung in Mehrnutzungs- und Milchrassen ,aber auch in
andere Fleischrassen sowohl auf der Vater- als auch der Mutterseite vererbt
.
Umfangreiche wissenschaftliche
Studien belegen dies .
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Gut Dresenhof
